Die Klabauterbettflotte

Insgesamt gibt es drei Boote zum Übernachten mit Platz für bis zu 18 Personen:

das Flaggschiff ist die „Ronja“ – ein niederländisches Plattbodenschiff mit zwei Zweier- und zwei Dreierkajüten, das Kajütsegelboote „Kaja“ sowie das Motorboot „Johann“ mit Platz für jeweils vier Gäste.

Alle Kajüten sind im Winter beheizbar und im Sommer ventilatierbar!

 

Ronja – unser Plattbodenschiff

Die Ronja ist ein 26,5 m langer, schonergetakelter Segelklipper und wurde 1910 in Papendrecht (NL) gebaut. Wir wohnen in der hinteren Hälfte, den vorderen Teil haben wir für unsere Gäste ausgebaut. Dort befinden sich neben den vier Kajüten auch der Gemeinschaftsbereich mit Kombüse, Toilette und Dusche und sogar mit Mini- sowie Müslibar, Kaminofen und Zentralheizung.

Gemeinschaftsräume auf der Ronja

Die hintere Hälfte des Schiffes bewohnen wir, die vordere ist das Revier unserer Gäste.

 

Die Sitzecke mit der Kombüse, Dusche sowie Toilette teilen sich alle Gäste gleichermaßen. Bei schönem Wetter sitzt man natürlich am besten an Deck auf den Sitzsäcken!

In der Kombüse gibt's einen Kühlschrank mit Milch und Joghurt, den ihr auch gern für eure Sachen benutzen dürft.

 

Kajüte 1, 2 und 3 – im Bauch der Ronja

Diese drei Kajüten sind die am bequemsten zugänglichen Zimmer. Genau wie zu den Gemeinschafträumen kommt man direkt über die breite Treppe in den Bauch der Ronja.

Alle Kajüten haben ein eigenes Waschbecken, zumeist mit Fußpumpe.

Kajüte 1

... ist der Raum direkt neben der Treppe. Sie hat zusätzlich eine Luke mit Oberlicht, durch die man über die alte Notleiter aussteigen kann. Sie ist eine Dreierkajüte mit einem Doppelbett unten und einem Einzelbett darüber. Außerdem gibt es hier einen kleinen Tisch. Sie ist die geräumigste und hellste Kajüte auf der Ronja.

 

Kajüte 2

... ist eine Zweierkajüte mit einem Doppelstockbett und liegt dem Gang folgend gegenüber der Toilette und Dusche.

 

Kajüte 3

... ist die zweite Dreierkajüte, diesmal mit dem Doppelbett oben.

Sie geht direkt vom Gemeinschaftsraum ab.

 

Klüverkoje – das Matrosenzimmer im Bug der Ronja

Mit ihrem dreieckigen Grundriss ist die Klüverkoje die besonderste aller Kajüten auf der Ronja. Sie liegt ganz vorn im Schiff und hat ihren Namen vom darüber angeschlagenen Klüversegel und dem Klüverbaum mit dem gleichnamigen Netz darunter, in das man sich gern und auf eigene Gefahr legen darf.

Die Kajüte gehörte früher dem Matrosen und ist ausschließlich über die Leiter durch die Luke in der Decke erreichbar.

Das Bett ist dem Bug folgend dreieckig gebogen und an der längsten Seite 2 m lang. Zwei Zweimertermenschen sollten daher auch lieber eine der anderen Optionen wählen.

Wer nicht auf WLAN auf dem Zimmer verzichten kann, der schließt sich an und geht in Kajüte 1, 2 oder 3. Da die Klüverkoje durch eine Stahlschott vom Rest des Schiffs und daher auch dem Router abgetrennt ist, gibts WLAN überall, nur nicht hier.

Johann und Kaja – unsere beiden Kajütboote

... sind besonders geeignet für abenteuerlustige Kurzurlauber

und einheimische Bremer, um dem Alltagstrott zu entfliehen:

"Ein Tag auf der Kaja und wir hatten das Gefühl von einer ganzen Woche Urlaub!"

An der Ronja liegen unser kleinerer Segler Kaja und unser Motorboot Johann.

Sie bieten beide jeweils Platz  für bis zu vier, auf dem Johann für max. fünf kleinere Personen. Während es auf der Kaja etwas kuscheliger zugeht (zwei Leute in der dreieckigen Bugkoje und zwei auf den Seitenliegen) ist der Johann wie eine schwimmende Ferienwohnung mit mehreren Räumen und Betten ausgestattet. Falls ihr vier Zweimetermenschen seid, empfehlen wir euch, noch eine zusätzliche Kajüte zu buchen, das könnte sonst etwas eng werden. Schaut euch im Zweifelsfall die Grafik mit den Maßen der Betten an.

Eine Gästin sagte mal: „Das ist wie zelten auf dem Wasser.“ Genau, und „Well-ness“ gibt's bei uns bei Hochwasser, wenn die Wellen der vorbeifahrenden Schiffe über die Mole schwappen. Wer's schaukelig mag, gern Wasservögel beobachtet und gern nah am Wasser ist, ist hier am besten aufgehoben. Ab und an kommt auch mal ein Seehund vorbei. Man hat die Anbindung an das Mutterschiff mit Toilette, Dusche, Kombüse und den Gemeinschaftsraum für regnerische Momente, kann aber auch weitgehend für sich sein. Wer geräuschempfindlich ist, sollte Oropax mitbringen, da nachts vor allem Güterzüge über die nahegelegene Brücke fahren. Je nach Wind und Luftfeuchtigkeit kann das laut werden. Dafür sind wir maximal nahe an der Altstadt dran - vor der ersten Brücke, der Grenze zwischen Seefahrts- und Binnenstraße.

 

Johann – schaukelnde Ferienwohnung

Der Johann ist der Neuzuwachs im Klabauterbett – das frisch renovierte, geräumig gemütliche Motorboot von Benjamins Großeltern ist aus Hamburg zu uns gekommen und bietet nun mit seinen drei möglichen Betten und zwei Tischen viel Platz für Geschäftsreisende, Familien und Gruppen zwischen ein und fünf Personen.

Es ist mit seiner Stehhöhe die optimale Unterkunft für Menschen, die auf einem Boot schlafen wollen, es gern ab und zu schaukelig mögen, gleichzeitig aber gern auch etwas mehr Platz haben möchten. Das Boot ist auf der einen Seite für Geschäftsreisende, die unterwegs einen Tisch zum Arbeiten brauchen gut geeignet, insbesondere durch seine 3 möglichen Betten aber auch für Familien. Es gibt 2 Tische, wovon die eine Sitzecke zu einem Doppelbett ausgeklappt werden kann. Zwei weitere Betten ermöglichen es Familien mit mehreren Kindern je nach Alter auch bis zu fünft hier unterzukommen. Eine eigene Küche macht das Boot zu einer abenteuerlichen Ferienwohnung.
Wenn es mal kühler wird, hilft Euch der Elektroheizer und die XXL-Wärmflaschen. Bei schönem Wetter kann man sehr gut an Deck sitzen und sogar in der Weser baden. Gäste-WC und -Dusche sind im Gästebreich der Ronja direkt nebenan. Well-ness gibt es hier zweimal am Tag bei Hochwasser – da wird es schön schaukelig, wenn andere Schiffe vorbeifahren :).

 

Kaja - unser schnittiger Neuzugang

Im Frühling 2018 haben wir Nachwuchs bekommen: Sportlich und unprätentiös fügt sie sich in unsere Flotte ein und ist das Boot, mit dem man auch mal eben so lossegeln kann.

Sie ist vom Schnitt her ähnlich ihrer großen Schwester Jule, 2 m kürzer, dafür in der Kajüte geräumiger und es gibt sowohl innen als auch außen einen Tisch. Da sie aus GFK besteht, ist sie regendichter als die Jule. Die wiederum ist dafür mit ihren 85 Jahren und dem Komplettholz wärmer und uriger.

Wer einen Segelschein hat und sich im Tidengewässer auskennt, kann nicht nur auf ihr übernachten, sondern für einen Aufpreis + Kaution auch eine Expedition machen. Schein mitbringen und gut drauf aufpassen.